Harald Landl
unvergessen!
Ein Freund, der mit seiner Herzlichkeit jeden zum Lachen brachte.
Ein Kollege, der durch seine Energie und seine enorme Persönlichkeit
die Mitarbeiter stets aufs Neue motivierte. Ein Geschäftsmann,
der seinen Beruf als Berufung sah und durch Kompetenz und Tatkräftigkeit
alle Projekte zum Erfolg führte. Diese Worte beschreiben
Harald Landl wie wir ihn gekannt haben und wie wir ihn immer
in Erinnerung behalten werden.
In seinem lang ersehnten Urlaub in Malaysien wurde Harald Landl
am 23. Dezember 2004 bei einem Busunfall plötzlich und
unverhofft, im 38. Lebensjahr, aus dem Leben gerissen. Diese
Nachricht bestürzte seine Verwandten, Freunde, Kollegen
und Geschäftspartner zutiefst, denn jeder der Harald kannte
war von seiner Natürlichkeit und Liebenswürdigkeit
angetan.
Vor 20 Jahren fasste er gemeinsam mit Wolfgang Werner das erste Mal
in der Eventbranche Fuß und organisierte gemeinsam mit ihm
verschiedene Veranstaltungen in deren Heimatstadt Wiener Neustadt.
Aber dabei sollte es nicht bleiben. Sein Ergeiz und seine Liebe
zum Job ließen Harald, zur Freude aller Musikliebhaber,
weit größere Events veranstalten. So engagierten die
beiden David Bowie, Pink Floyd, Bon Jovi, Austria 3 und viele
weitere Größen der Pop-Szene für Großevents
rund um Niederösterreich.
1995 wurde die Idee zur ersten Monumentalinszenierung im Römersteinbruch
St. Margarethen geboren und im Sommer 1996 Verdis Oper „Nabucco“,
unter der Regie von Giovanni Ricco, erstmals in St. Margarethen aufgeführt.
Trotz geringer budgetärer Mittel schaffte es Harald Landl durch
gezielte Marketing- und PR-Maßnahmen den Steinbruch zu einem
Anziehungspunkt für Opernfreunde werden zu lassen. 11.000 Besucher
erlebten das erste Opernspektaktel. Von da an ging es steil bergauf.
Als Marketingdirektor der „Opernfestspiele St. Margarethen“ brachte
er das Ereignis gemeinsam mit Wolfgang Werner zu dem Großereignis,
das es heute geworden ist.
Trotz des enormen Erfolges blieb Harald stets am Boden und begegnete
allen Mitmenschen mit Freundlichkeit und Respekt. Er gab immer
mehr als man ihm zurückgeben konnte.
Es wäre nicht Harald Landl gewesen, wäre ihm ein Erfolg
genug. Sein kreativer Kopf arbeitete Tag und Nacht und brachte viele
weitere, wunderbare Projekte zu Papier. Mit viel Feingefühl erkannte
er die Bedürfnisse der Menschen und setzte sich für ein
breites kulturelles Angebot, sowohl in seiner Heimatstadt als auch
in der Region rund um Wiener Neustadt ein. Neben dem
„Kabarettfrühling“, dem „Kulturherbst“
und dem beliebten „Sommerkino(T)raum“ schaffte er mit
dem „Hexensommer Bucklige Welt“ einen weiteren Fixpunkt
im Niederösterreichischen Kultursommer. Seinen jüngsten
Erfolg, den „EisTraum Wiener Neustadt“ eröffnete
er noch eine Woche vor seinem Urlaub und freute sich über die
große Akzeptanz der Besucher.
Sein Glitzern in den Augen verriet stets seine große Liebe zu
seinem Beruf und zu Events, die sein kindliches Gemüt oft zum
Vorschein brachten. Seinem Motto „Ganz oder gar nicht“ war
er stets treu: Veranstaltungen setzte Harald mit ganzem Herzen und
voller Energie um. Was er begonnen hat, wurde auf professionelle Art
und Weise zu Ende geführt. Diese Eigenschaft schätzten nicht
nur seine Freunde, sondern auch seine Geschäftspartner an ihm.
Umso größer war der Schmerz, als die Nachricht über
Haralds Tod am Heiligen Abend alle Hinterbliebenen erreichte. Sein
Verlust hinterlässt eine sehr große Lücke, die niemand
füllen kann. Als einzigartiger Mensch wird er stets in unseren
Herzen bleiben und uns weiterhin begleiten. Es wird noch viele Momente
in unserem Leben geben, an denen wir mit einem Schmunzeln auf unseren
Lippen an Harald zurück denken werden.

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